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Fachbeiträge

Energieverluste an die frische Luft setzen

Energieverluste an die frische Luft setzen
Ein informativer Artikel aus der Tiroler Wirtschaft vom 24. Jänner 2013! In dem Artikel geht es um die Vorteile einer kontrollierten Wohnraumlüftung und im Vergleich dazu die Fensterlüftung von Hand, bei der die teure Wärmeenergie "an die frische Luft gesetzt" wird und somit verloren geht.   Hier gehts zum Artikel!

Wie funktioniert ein Passivhaus?

Passivhaus Doppelhofer
Gemeinsam mit der Familie Doppelhofer hat das Ökozentrum Imst einen interessanten Beitrag zusammengestellt - Thema: Wie funktioniert ein Passivhaus? Im Interview: Manuela und Erich Doppelhofer (Bauherren) und Baumeister Ing. Werner Westreicher (Massivhaus). VIELEN DANK an das Ökozentrum Imst für diesen interessanten Beitrag!

Wenn der Schimmel wuchert

Schimmel im Haus
Pilze wandeln organische Rückstände um. Dort, wo sich entsprechende Lebensbedingungen bieten, keimen die an sich überall vorkommenden Pilzsporen. Viele Pilzarten sind für den Menschen unproblematisch, der Schwarzschimmel beispielsweise aber macht krank. Seine Sporen gelangen über die Atmung in den Körper und behindern dort wichtige Stoffwechselprozesse. Besonders Kinder reagieren empfindlich auf den Schwarzschimmel und entwickeln oft eine Pilzallergie. Den sogenannten Fluch des Pharao, durch den einige Wissenschaftler nach der Öffnung seines Grabes starben, deutet die Wissenschaft mit den Folgen der Pilzsporen. Kondensfeuchte und Pilznährstoffe Grundlage der Schwarzpilzausbreitung ist die...

Ein neues Zeitalter für Bauträger

Haus im Rohbau
Vorarlberg zeigt wieder einmal vor, was mit politischem Willen alles möglich ist. Ab Jänner 2007 müssen alle Neubauten von  gemeinnützigen Wohnbauträgern  in Vorarlberg verpflichtend in Passivhaus-Qualität realisiert werden. Damit hat Wohnbaulandesrat Rein als Erster auf die ständig steigenden Energiekosten und auch Heizkostenzuschüsse reagiert. "Wir müssen das Problem bei der Wurzel anpacken, nur so ist eine langfristige Sicherung des sozialen Wohnbaus gewährleistet. Der Passivhausstandard ist dafür die beste Voraussetzung", ist Wohnbau- LR Rein überzeugt. Besonders deutlich wird dies, wenn man bedenkt, dass heute der Heizkostenzuschuss bereits zwei- bis...

Der Klassiker – das Massivhaus

Ein Haus in Massivbauweise steht bei den meisten Bauherren immer noch ganz oben auf der Wunschliste – die Vorstellung einer möglichen Variante im Passivhausbau. Die Tendenz geht bereits in diese Richtung und die Zukunft wird es zeigen: ob Massivbauweise, Leichtbau- oder Holzbau – Passivhäuser sind immer gefragter. Die zunehmende Komplexitit erfordert einen Blick auf das Gesamte, die Bauart ist dabei eine Geschmacksfrage der jeweiligen Bauherren. „Grundsätzlich gibt es keinen primären Unterschied zwischen den Bauweisen Massivbau gegenüber Holzbau. Ein Passivhaus kann sowohl in Holzbau- also auch in Massivbauweise realisiert werden. Für normale Wohngebäude etwa gibt es keine Notwendigkeit...

Komfortabel Wohnen ein Leben lang

Komfortabel Wohnen
Das Traumhaus vor Augen sind es oft die vielen kleinen Details auf die gerne vergessen wird. Grundlegende Entscheidungen wie welches Grundstück, Passiv- oder Niedrigenergiehaus, Holz- oder Massivbauweise, welche Finanzierungsart und ähnliches, werden gut überlegt, lange geplant und vorbereitet. Und das ist gut so. Bei der Dämmung nicht zu sparen, sagt der Hausverstand. Gewissen Komfort einzuplanen gibt der gesunde Egoismus vor, man will sich im eigenen Heim schließlich rundum wohlfühlen. Ein Leben lang. Dafür plant man gerne auch ein paar Extrakosten ein, z.B. im Bad oder in der Küche. Ein Leben lang. Das ist oft der Knackpunkt bei der Planung von Eigenheimen. „Viele, vor allem jüngere...

Haustechnik – das Gehirn des Passivhauses

Haustechnik
Ohne Technik kein Passivhaus. Vor allem die automatische Komfortlüftung (auch kontrollierte Wohnraumlüftung) macht ein Passivhaus überhaupt erst möglich. Übrigens: Auch eine Heizung gehört zu einem Passivhaus. Allerdings ist der Heizbedarf sehr gering. Um Passivhausstandards zu erreichen, braucht man die richtige Technik und ein hohes Maß an Professionalität bei Planung und Ausführung.   Integrative Planung ist unverzichtbar Beim herkömmlichen Bauen war integrierte Planung kein großes Thema. Beim Passivhaus ist sie Voraussetzung, es braucht die Zusammenarbeit aller Beteiligten. So darf auch die Haustechnik nicht losgelöst betrachtet werden. „Die Haustechnik steht in...

Prädikat: Wellness-tauglich

Wellnessbereich
Wer einen hauseigenen Wellnessbereich in seinem Passivhaus plant, findet beste Voraussetzungen vor. Daumen hoch für die ganz persönliche Wohlfühlzone. Für manche ist das heimische Bad bereits ein kleiner Wellnessbereich, der sich ab und an von einem rein funktionalen Ort in einen Raum der Ruhe verwandelt. Noch mehr Entspannung bieten Sauna, Whirlpool, Dampfbäder und Co. Wer mit dem Gedanken spielt, sich eine solche Wohlfühloase zu gönnen, hat gute Karten. Denn die mitunter vorherrschende Meinung, ein Passivhaus bedeute einen gleichzeitigen Verzicht auf Annehmlichkeiten, stimmt nicht. Dies bestätigt auch Hagen Pohl, Inhaber und Geschäftsführer des Architektur-Ingenieurbüros Pohl GmbH:...

Tirol als Mekka nachhaltigen Bauens

Der deutsche Dipl.-Physiker und promovierte Bauphysiker Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Feist gilt als Entwickler des Passivhauses und hat in weiterer Folge auch das Passivhaus Institut Darmstadt (PHI) gegründet. In dieser Einrichtung werden u.a. Baukomponenten auf ihre Passivhauseignung geprüft und dies durch Zertifikate bestätigt. Die vom PHI eingeführten Standards sind europaweit anerkannt. Seit März 2008 ist Dr. Feist Leiter des Lehrstuhls Bauphysik an der Baufakultät der Universität Innsbruck und lehrt angehende Bauingenieuren und Architekten. Ein weiterer international anerkannter Experte für energieeffizientes Bauen, Univ.-Prof. DDI Michael Flach, hat bereits seit 2002 den Stiftungslehrstuhl für...

Dämmung – Investition in die Zukunft

Dämmen ist ein Trend, den es seit gut 20 Jahren gibt und der auch weiter anhalten wird. Allerdings hat man beim Passivhaus bzw. beim Niedrigenergiehaus nicht die Wahl, ob und wie man dem Trend gerecht wird – man muss ohnehin erstklassig Dämmen – und das macht auch Sinn. Wie dick muss die Dämmung sein?Diese Standardfrage beantwortet Siegfried Walser von der Firma Isocell GmbH folgendermaßen: „Das ist eine psychologische Frage. Ich kann nur sagen, dass sich in den letzten 15 bis 20 Jahren die Dämmstoffdicke verdoppelt hat. Und diese Entwicklung ist noch nicht am Ende.“ Eines ist klar: Wir bewegen uns in Richtung Passivhausstandard. Das heißt 30 bis 40 cm Dämmung bei einem...